Feiertag Pfingstsonntag

Feiertag Datum Gesetzlicher Feiertag in
Pfingstsonntag 2017 Sonntag, den 04.06.2017 Brandenburg
Pfingstsonntag 2018 Sonntag, den 20.05.2018 Brandenburg
Pfingstsonntag 2019 Sonntag, den 09.06.2019 Brandenburg
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Juni 2018
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Das Pfingstfest teilt sich auf in den Pfingstsonntag und den Pfingstmontag. Der Pfingstsonntag ist der Sonntag vor Pfingstmontag und liegt genau 49 Tage nach dem Ostersonntag. Damit ist Pfingsten ein variables Fest.

Allgemeines zum Pfingstsonntag

Pfingsten ist als Fest bundesweit verbreitet. Der Pfingstsonntag gilt aber nicht als Feiertag im üblichen Sinne, denn er ist ein sogenannter sonntagsgleicher Feiertag. Damit stehen Beschäftigten keine Feiertagszuschläge zu.

Geschichte des Pfingstsonntags

Pfingsten ist ein Erntefest. Ursprünglich wurde das Fest anlässlich der zweiten Ernte im Jahr acht Tage lang gefeiert. Später wurden die Feierlichkeiten mehr und mehr gekürzt und es blieben nur noch der Pfingstsonntag und der Pfingstmontag übrig. Der fünfzigste Tag nach der ersten Ernte hieß Schawuot - der heutige Pfingstmontag. Pfingsten leitet sich von diesem Erntefest ab und wurde später ein Fest der christlichen Kirche. Der Name kommt vom griechischen Wort „pentakoste“, was so viel wie „fünfzig“ bedeutet.

Brauchtum am Pfingstsonntag

Schon an Pfingstsonntag finden in vielen Kirchengemeinden die sogenannten Pfingstfeuer statt, die auch am Pfingstmontag noch brennen. Durch sie werden die Feuerzungen symbolisiert, die wiederum den Heiligen Geist für Maria und die Jünger des Jesus Christus sichtbar werden ließen. Vielerorts finden sich Darstellungen weißer Tauben, die als Symbol für den Heiligen Geist gelten. Sie werden an Kirchendecken aufgehangen. Da Sonntag ohnehin der Tag in der Woche war, an dem festlich gespeist – oder zumindest üppiger gegessen – wurde, gibt es auch den Brauch der Pfingstmilch. Dabei handelt es sich um die Milch, die an diesem Tag gemolken wurde. Es wurde ein Festessen daraus zubereitet: Milchsuppe mit Mandeln zum Beispiel war eines der Hauptgerichte. Bei der Predigt betete der Pfarrer für eine gute Ernte, das ist teilweise auch heute noch der Fall in landwirtschaftlich geprägten Kirchengemeinden. Am Abend vor Pfingsten legen Kinder Blätter vom Huflattich vor die Türen und hoffen darauf, dass sie am nächsten Tag eine Brezel darauf finden. Die Pfingstbrezeln wurden aus Hefeteig zubereitet und galten als besondere Leckerei. Der Huflattich konnte ebenfalls weiter verwendet werden: Getrocknet und gepresst ergab sich daraus ein weitverbreitetes Schmerzmittel. Identisch mit dem Maibaum, der in vielen Dörfern auch heute noch aufgestellt wird, ist der Brauch, den Pfingstbaum aufzurichten. Dieser fand seinen Platz meist auf dem Dorfplatz und junge Männer veranstalteten ein Wettklettern. So konnte der Pfingstkönig ermittelt werden. Dieser suchte sich dann seine Pfingstbraut aus und beide schritten zur Pfingsthochzeit. Auch das ist ein Brauch, der eher am Sonntag als am Pfingstmontag abgehalten wurde. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde in einigen Gegenden den Mitbürgern ein Streich gespielt. So wurden beispielsweise Dinge an eine andere Stelle verrückt.

Erntefest

Getreide am Erntefest am Pfingstsonntag