Muttertag

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Feiertag Datum Gesetzlicher Feiertag in
Muttertag 2017 Sonntag, den 14.05.2017 Kein gesetzlicher Feiertag
Muttertag 2018 Sonntag, den 13.05.2018 Kein gesetzlicher Feiertag
Muttertag 2019 Sonntag, den 12.05.2019 Kein gesetzlicher Feiertag
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Der Muttertag wurde als Ehrentag für alle Mütter eingeführt. An diesem Tag danken die Kinder ihren Müttern für deren Liebe und Fürsorge. Der Muttertag findet in Deutschland immer am zweiten Sonntag im Mai statt, ist also ein variabler Feiertag. Ein gesetzlicher Feiertag ist der Muttertag aber nicht.
Häufig wird vom Muttertag wie auch vom Valentinstag behauptet, dass sich Grußkartenhersteller und Blumenhändler diesen Tag ausgedacht hätten, um den eigenen Umsatz zu erhöhen. Dem ist jedoch nicht so, der Muttertag blickt auf eine lange Geschichte. Dennoch haben die Händler diesen Tag natürlich als willkommene Möglichkeit zur Erhöhung des Umsatzes entdeckt, wodurch der Muttertag entsprechend beworben wird. Wer sich vorzeitig ein Geschenk zum Muttertag überlegen möchte, der sollte frühzeitig auf einem Geschenkshop Ideen und Anregungen sammeln

Geschichte des Muttertags

Die englische und amerikanische Frauenbewegung ist der Ursprung des heutigen Muttertags, wobei dieser Tag auf Ann Maria Reeves Jarvis zurückgeht. Diese unternahm 1865 den Versuch, den „Mothers Friendships Day“ zu gründen. Bei den zugehörigen Treffen konnten sich Mütter untereinander austauschen.
Ab den 1860er Jahren wurden auch in Europa verschiedene Frauenbewegungen gegründet, die zum einen Friedensbewegungen zum Ziel hatten, zum anderen mehr Rechte für Frauen forderten. Außerdem ging es um bessere Bildungschancen für Mädchen. In den 1890er Jahren gründete sich der Frauenweltbund, der internationale Kongresse abhielt und sich auf diesen für mehr Anerkennung für Frauen und speziell für Mütter einsetzte.
In Deutschland wurde der Muttertag ab 1922/23 als Tag der Blumenwünsche begangen. Es gab Plakate in Schaufenstern und kleine Werbeaktionen. Der erste deutsche Muttertag fand am 13. Mai 1923 statt und bis 1926 ging es darum, dass sich aus diesem Tag ein offizieller Feiertag ergeben sollte. Die Zeit des Nationalsozialismus bestärkte die Feierlichkeiten anlässlich des Muttertags, denn hier wurden kinderreiche Frauen als Heldinnen des deutschen Volkes gefeiert. Im Jahr 1933 wurde der Muttertag dann auch zum gesetzlichen Feiertag erhoben. Ab 1938 gab es sogar das „Ehrenkreuz der Deutschen Mutter“.
In der DDR gab es den Muttertag offiziell nicht, hier war der Internationale Frauentag am 8. März der wichtigste Festtag für Frauen. Erst nach der Wende und dem Mauerfall wurde der Muttertag wieder offiziell und deutschlandweit begangen – mit kräftiger Unterstützung der Blumenhändler und Grußkartenhersteller.

Bräuche zum Muttertag

Die Bräuche zu Muttertag sind weltweit ähnlich, wobei die USA hier mit Abstand das meiste Aufheben machen. Es werden Grußkarten verschickt, Kinder gehen mit ihren Müttern zum Essen oder es werden Blumensträuße und Pralinen überreicht. Schon die Kleinsten verwöhnen ihre Mütter an diesem Tag und sorgen dafür, dass sie mit kleinen Geschenken und Aufmerksamkeiten überrascht werden. Aufgaben im Haushalt werden übernommen, das Frühstück kommt ans Bett und das Essen wird von den Kindern und Papa gekocht. Es gibt sogar eine offizielle Muttertagsblume – die rote Nelke. Verstorbene Mütter bekommen eine weiße Nelke auf das Grab gelegt.
In Spanien wird am Muttertag, der hier übrigens am 8. Dezember begangen wird, auch die Mutter Jesus geehrt. In Frankreich überreichen die Kinder ihren Müttern einen Kuchen, der wie ein Blumenstrauß aussehen soll.