Walpurgisnacht

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Feiertag Datum Gesetzlicher Feiertag in
Walpurgisnacht 2017 Sonntag, den 30.04.2017 Kein gesetzlicher Feiertag
Walpurgisnacht 2018 Montag, den 30.04.2018 Kein gesetzlicher Feiertag
Walpurgisnacht 2019 Dienstag, den 30.04.2019 Kein gesetzlicher Feiertag
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Die Walpurgisnacht ist angeblich die Nacht, in der sich die bösen Hexen auf dem Blocksberg treffen und tanzen. Als Höhepunkt des Festes erscheint der Teufel höchstpersönlich!
Die Walpurgisnacht findet jährlich am 30. April statt und wird auch als Hexenbrennen bezeichnet. Das Fest ist in Nord- und Mitteleuropa verbreitet, wobei sich der Name von der Walburga ableitet, die am 1. Mai ihre Heiligsprechung erfuhr. Die Nacht davor war die Vigilfeier – also die Vortagsfeier. Heute wird das Fest auch als Tanz in den Mai kommerziell vermarktet.

Geschichte der Walpurgisnacht

Die Heilige Walburga wurde am 1. Mai heiliggesprochen, dennoch hat sie als Namensgeberin mit der Walpurgisnacht als Hexenfest nichts zu tun. Eigentlich sind es die Frühjahrsbräuche der Heiden, die als Begründung für das Fest gesehen werden können. Sie feierten die Ankunft des Frühlings und veranstalteten dazu Freudenfeuer, die natürlich in der Nacht entzündet wurden. Diese Bräuche wurden verboten, als die Christianisierung Deutschlands voranschritt.
Der 30. April bzw. die Nacht zum 1. Mai wurde aus früheren Kalendern abgeleitet und für die Walpurgisnacht festgelegt. Damals begann am 1. Mai der Sommer und in der Nacht zuvor wurde der Winter vertrieben. Dies geschah mit viel Lärm, Tanzen, Essen und Trinken. Mit dem Winter sollten außerdem die bösen Geister verjagt werden.

Brauchtum zur Walpurgisnacht

Die Walpurgisnacht ist voller verschiedener Bräuche. So werden die Kirchenglocken geläutet, damit die Hexen und der Teufel den Gläubigen nichts anhaben können. Haus und Vieh werden geschützt, indem geweihtes Salz auf die Türschwellen der Ställe und Häuser verstreut wird.
Früher einmal zogen Männer mit Peitschen durch die Straßen und wollten mit dem Peitschenknallen die Hexen vertreiben. Außerdem trugen viele Menschen einen Gundelrebenkranz – damit ließen sich angeblich alle Hexen erkennen.
Verliebte pflanzen in der Walpurgisnacht zwei kleine Vergissmeinnicht, die aber nur wenig Erde bekommen durften. Wuchsen beide Pflanzen aufeinander zu, so blieb der Partner treu und es stand sogar die Hochzeit bevor.
Regional ist auch heute noch der Brauch verbreitet, dass in der Walpurgisnacht Streiche gespielt werden. Traditionell sollen damit böse Geister und Dämonen abgewehrt werden, inzwischen steht aber wohl der Spaß an den Streichen an erster Stelle.
In vielen Orten gibt es die Bräuche zur Walpurgisnacht gar nicht, hier wird am Vortag des 1. Mai der traditionelle Maibaum aufgestellt, wobei Tanz und Feiern im Vordergrund stehen.