Walpurgisnacht

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Feiertag Datum Gesetzlicher Feiertag in
Walpurgisnacht 2018 Montag, den 30.04.2018 Kein gesetzlicher Feiertag
Walpurgisnacht 2019 Dienstag, den 30.04.2019 Kein gesetzlicher Feiertag
Walpurgisnacht 2020 Donnerstag, den 30.04.2020 Kein gesetzlicher Feiertag
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Die Walpurgisnacht ist die Nacht zum 1. Mai. Wenngleich vielerorts unterschiedliche Bräuche gepflegt werden, handelt es sich um keinen Feiertag. Hinzu kommt, dass die Walpurgisnacht trotz ihrer Namensgebung einen heidnischen Ursprung hat und mit Frühlings- bzw. Maibräuchen zusammenfällt. Kennzeichnend sind die zahlreichen regionalen Unterschiede.

Hextentanz

Hexentanz im Harz in der Walpurgisnacht

Woran erinnert die Walpurgisnacht?

Die Walpurgisnacht geht auf die heilige Walburga bzw. Walpurga zurück, die vermutlich zwischen 710 und 779 in England und Mittelfranken gelebt hat. Interessant ist dabei, dass der Namenstag der Walburga am 25. Februar ist und im Mittelalter am 1. Mai der Tag der Heiligsprechung gefeiert wurde. Walburga galt vor allem in früheren Jahren als Nothelferin und sowohl in Deutschland als auch in Nordfrankreich existieren eine Fülle an Walpurgiskapellen, die teilweise als Wallfahrtsorte fungieren. Ein direkter Zusammenhang zwischen dem Wirken der Heiligen und der Walpurgisnacht besteht jedoch nicht.

Festzuhalten ist jedoch, dass früher neun Tage bis zur Walpurgisnacht als Walpurgistage bezeichnet wurden. An diesen Tagen läutete man die Glocken und schützte sich dadurch gegen angebliche Hexen und deren Taten.

Walpurgisnacht und Hexen

Vor allem auf dem Blocksberg, dem heutigen Brocken im Harz, wird die Walpurgisnacht seit eh und je gefeiert. Folgt man sowohl Darstellungen des Hexensabbats aus dem 15. und 16. Jahrhundert als auch der Schilderung in Goethes Faust, so tanzen die Hexen in dieser Nacht und feiern ein Fest. Vergleichbares wird auch von anderen Orten angenommen.

Wie wird Walpurgisnacht gefeiert?

In der Walpurgisnacht werden in vielen Regionen Deutschlands die Maibäume aus dem Wald geholt. In aller Regel handelt es sich dabei um Birken, die bunt geschmückt werden und als Symbol für Fruchtbarkeit gelten. An Walpurgisnacht werden oftmals Hexen- oder Maifeuer angezündet und Verliebte springen gemeinsam darüber. Westlich des Rheins wird am Abend vor der Walpurgisnacht durch Kinder „gewalpert“, was eine Form von Schabernack bezeichnet. Weitere Bräuche sind das Trinken von Maibowle sowie das Verkleiden als Hexen, das vor allem im Harz praktiziert wird. Zuletzt findet an Walpurgisnacht traditionell in Berlin-Kreuzberg ein Maifest statt, das in der Vergangenheit vielfach in Randalen endete.