Fastnacht

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Feiertag Datum Gesetzlicher Feiertag in
Fastnacht 2017 Dienstag, den 28.02.2017 Kein gesetzlicher Feiertag
Fastnacht 2018 Dienstag, den 13.02.2018 Kein gesetzlicher Feiertag
Fastnacht 2019 Dienstag, den 05.03.2019 Kein gesetzlicher Feiertag
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Fastnacht setzt sich aus verschiedenen Feiertagen zusammen, wobei diese Feiertage nicht im Sinne von freien Tagen zu sehen sind. Besonders bekannt sind Rosenmontag und Faschingsdienstag, diese bilden zusammen mit dem Aschermittwoch das Ende der Fastnachtszeit. Die eigentliche Faschingszeit startet am Dreikönigstag am 6. Januar. Dass Faschingsstart am 11.11. ist, wurde erst im 19. Jahrhundert eingeführt.
Fasching bot die Möglichkeit, vor Beginn der Fastenzeit noch einmal richtig zu feiern. Außerdem sollte durch die Verkleidungen auf das Böse und auf die gemeine Täuschung hingewiesen werden – Fastnacht macht damit nur in Kombination mit der Fastenzeit Sinn sowie in Vorbereitung auf das Osterfest.

Geschichte des Feiertags

Das heutige Fastnachtsfest geht auf den Dreikönigstag am 6. Januar und das Bohnenspiel zurück: Dabei wurde eine Bohne in einen Kuchen eingebacken. Wer diese Bohne fand, musste einen Maskenball ausrichten. Es fanden in dem Zuge Tanzveranstaltungen und Essgelage statt – hier liegt der Ursprung des heutigen Faschingsfestes.
Ab dem 12. Jahrhundert wurde der Narr zu Fasching eingeführt, später kamen dann Reiterspiele dazu. Ab dem 15. Jahrhundert gibt es die Maskenumzüge, die den heutigen Umzügen ähnelten. Doch die Reformatoren der evangelischen Kirche im 16. Jahrhundert verboten Fastnacht, weil hier angeblich gotteslästerlich gehandelt wurde. Die katholische Kirche hingegen war der Ansicht, dass sich das „Üble“ leichter kontrollieren ließe, wenn es erlaubt stattfände.
Seit dem 18. Jahrhundert gibt es überall in Deutschland Faschingsfeste. 1823 gab es den ersten Rosenmontagszug in Köln und Kostümbälle wurden sogar schon viel früher abgehalten. Von Köln aus traten die Fastnachtsumzüge dann ihren Siegeszug durch ganz Deutschland an und mittlerweile gibt es solche Umzüge auch in kleinen Städten.

Brauchtum zu Fastnacht

Fastnacht ist voller Bräuche, die sogar überall ähnlich begangen werden. Das beste Beispiel dafür sind die Fastnachtsumzüge, die traditionell am Rosenmontag abgehalten werden. Vor allem in Köln und Düsseldorf gibt es dieser Umzüge, hier bekommen die Angestellten teilweise von den Arbeitgebern frei, damit sie teilnehmen können.
Auch die Weiberfastnacht wird in fast allen großen Städten gefeiert, wobei es regionale Unterschiede in der Art und Weise gibt. In München treffen sich die Frauen als Marktfrauen verkleidet und tanzen. In anderen Orten gibt es hingegen Weibersitzungen, die für Männer tabu sind – es sei denn, diese verkleiden sich als Frauen. In vielen Büros werden den Männern die Krawatten abgeschnitten, diese stellen an diesem Tag eine Art Trophäe dar.
Schon ganz kleine Mädchen werden in den Tanzgruppen als Tanzmariechen oder Funkenmariechen ausgebildet. Diese treten auf großen Bühnen anlässlich der Fastnachtsumzüge auf.
In vielen Orten gibt es große Sitzungen, bei denen Politik und Wirtschaft auf die Schippe genommen werden. Hierbei handelt es sich um satirische Sitzungen mit durchaus anspruchsvollen Inhalten, wobei die Sitzungen teilweise sogar im TV übertragen werden.