Aschermittwoch

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Feiertag Datum Gesetzlicher Feiertag in
Aschermittwoch 2017 Mittwoch, den 01.03.2017 Kein gesetzlicher Feiertag
Aschermittwoch 2018 Mittwoch, den 14.02.2018 Kein gesetzlicher Feiertag
Aschermittwoch 2019 Mittwoch, den 06.03.2019 Kein gesetzlicher Feiertag
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Aschermittwoch, der „Tag der Asche“, steht für den Beginn der Fastenzeit in der Westkirche. Gleichzeitig ist Aschermittwoch das Ende der Fastnachtszeit. Der Name kommt von dem Brauch, Palmzweige im Gottesdienst zu verbrennen, wobei die Gläubigen mit der Asche gekennzeichnet werden. Sie erhalten das Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet. Dieser Brauch findet sich schon im Alten Testament, das Kennzeichnen mit Asche soll als Zeichen der Buße gelten. Der Aschermittwoch ist nur in der Westkirche bekannt, die Ostkirche kennt diesen Feiertag nicht.

Geschichte von Aschermittwoch

Zu Beginn der Fastenzeit zogen sich die Büßer ein Bußgewand an, was bereits seit der Spätantike so gehandhabt wurde. Außerdem wurden sie mit Asche bestreut. Die gallische Kirche vertrieb die Büßer aus der Kirche, was an Adam und Eva erinnern sollte. Erst am Gründonnerstag wurden diese Menschen wieder zur Kommunion zugelassen. Die Aschebestreuung blieb als einziger dieser Bräuche bestehen. Männer erhielten das Aschekreuz auf den Kopf gestreut, Frauen wurde es auf die Stirn gemalt. Heute gibt es beide Varianten, wobei das Geschlecht desjenigen, der das Aschekreuz gezeichnet bekommt, nicht mehr von Belang ist. Der Mensch soll damit an seine eigene Vergänglichkeit erinnert werden.
Der Aschermittwoch als Abschiedstag vom Fleisch soll der Beginn der Fastenzeit sein und die Menschen auf das geistliche Leben einstimmen. Die katholische Kirche sieht den Aschermittwoch ganz streng und verlangt die Einhaltung als Fasten- und Abstinenztag.

Brauchtum zu Aschermittwoch

In der römisch-katholischen Kirche wird an Aschermittwoch die Heilige Messe abgehalten. Hierbei gibt es eine Predigt zu den einzelnen Lesungen, danach erfolgt die Segnung der Asche durch den Priester. Alle, die vor den Priester treten, werden mit der Asche gekennzeichnet. Die Zeichnung mit der Asche kann auch außerhalb der Heiligen Messe stattfinden, wobei dann ein Wortgottesdienst mit Tagesgebet, Segnung und Spendung des Aschekreuzes durchgeführt wird. Zum Schluss kommen Fürbitten, Schlussgebet und die Spendung des Segens.
In der evangelischen Kirche gibt es eine Feier zum Gottesdienst am Aschermittwoch. Im Rahmen dieser Feier wird das Aschekreuz gespendet. Teilweise wird ein Bußgottesdienst abgehalten, auch die Feier der Gemeindebeichte ist in vielen Orten üblich.
Aschermittwoch ist kein gesetzlicher Feiertag, daher wird den Arbeitgebern nur empfohlen, den Angestellten an diesem Tag freizugeben. Eine Verpflichtung dazu besteht nicht. Für Schüler katholischer Schulen gibt es die Möglichkeit, eine Freistellung für diesen Tag zu beantragen, einem solchen Antrag wird in der Regel stattgegeben.