Valentinstag

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Feiertag Datum Gesetzlicher Feiertag in
Valentinstag 2017 Dienstag, den 14.02.2017 Kein gesetzlicher Feiertag
Valentinstag 2018 Mittwoch, den 14.02.2018 Kein gesetzlicher Feiertag
Valentinstag 2019 Donnerstag, den 14.02.2019 Kein gesetzlicher Feiertag
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Der Valentinstag ist ein kirchlicher Gedenktag, der alljährlich am 14. Februar gefeiert wird. Verbreitet ist er nicht nur in Deutschland, sondern auch im englischsprachigen Raum sowie in Österreich und in der Schweiz. Andere Namen sind Sankt Valentin oder Vielliebchentag.

Allgemeines zu Valentinstag

Der Valentinstag ist der Tag der Liebenden. Es gibt kleine Geschenke und Karten, wobei vielerorts selbst Kinder hier schon mitmachen. Dieser Tag erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit und ist – entgegen der vielfach verbreiteten Meinung – kein Tag, den sich die Blumenhändler ausgedacht haben. Allerdings ist es tatsächlich so, dass die Werbung diesen Tag sehr stark einbindet.

Geschichte des Feiertags

Die Geschichte kennt mehrere Valentins und es ist nicht ganz klar, welcher denn nun genau mit diesem Tag geehrt wird. Infrage kommen drei verschiedene Valentins. So gibt es den Valentin von Rom, der als Mönch zu Zeiten des Kaisers Claudius lebte. Dieser Kaiser verbot seinen Soldaten damals, zu heiraten, weil sie angeblich so bessere Soldaten wären. Valentin traute die Liebespaare aber heimlich, außerdem traute er Paare, die ansonsten nicht hätten heiraten können. Die jungen Eheleute bekamen immer eine Blume zum Geschenk. Kaiser Claudius war nicht nur gegen die Trauungen, sondern auch gegen den christlichen Glauben und versuchte, Valentin zu bekehren. Dieser wiederum wollte Claudius vom Christentum überzeugen – beide waren jedoch erfolglos. Valentin wurde am 14. Februar 269 hingerichtet. Bald nach seinem Tod wurde er zum Heiligen ernannt.
Ein anderer Valentin war der von Terni, ein Bischof, der angeblich in Rom einen verkrüppelten Jungen geheilt haben sollte. Andere Quellen wissen, dass dieser Bischof ein blindes Mädchen geheilt haben soll. Valentin schickte seinen letzten Gruß aus dem Gefängnis, und zwar genau am 14. Februar.
Allerdings wird auch vermutet, dass diese beiden Valentins ein und dieselbe Person waren.
Auch der Bischof von Rätien hieß Valentin, sein Gedenktag war aber am 7. Januar. Er war Wanderbischof und starb im Jahr 475.
Geschenk zum Valentinstag

Valentinstag: Zeit für Geschenke und Aufmerksamkeit

Brauchtum zum Valentinstag

Der Valentinstag geht einher mit einem umfassenden Brauchtum – welches nicht von den Blumenhändlern stammt! Grußkarten und Blumengrüße sind weit verbreitet und stellen den Hauptteil der Geschenke zum Valentinstag dar.
Die USA waren hier Vorreiter in Bezug auf Grußkarten. Im späten 17. Jh. begann der Austausch der Karten, um 1840 wurde dies zum Massenphänomen. In den USA und auch in Großbritannien werden auch heute noch massenhaft Karten verschickt, wobei diese häufig auch anonym versendet werden.
Liebende machen sich an diesem Tag kleine Geschenke. Ob tatsächlich eine Beziehung zu dieser Person besteht, ist dabei nebensächlich. Freunde schenken sich untereinander jedoch nichts, auch Kinder gehen leer aus – es sei denn, sie beschenken sich untereinander. Pralinen, Blumen und Karten sind die häufigsten Geschenke. Die Tradition des Verschenkens von Blumen geht auf die Göttin Juno zurück sowie auf Valentin von Rom, der seinen frisch Vermählten eine Blume schenkte.
Zum Brauchtum am Valentinstag gehört eine starke Symbolik. Herzen sind überall zu finden, auf Schokolade, als Anhänger an Blumensträußen oder auf den Karten. Auch Cupido, der römische Gott der Liebe, wird häufig abgedruckt.
Heute kaum mehr gepflegt wird der Brauch des Orakels. Dabei werden verschiedene Namen auf Zettel geschrieben und diese Zettel werden in kleine Lehmkügelchen gelegt. Die Kugeln kommen in eine Schale mit Wasser. Die Kugel, die sich zuerst auflöst, trägt den Namen des idealen Liebespartners in sich. Nur noch wenige Paare kennen diesen Brauch, am ehesten wird er in einer großen Runde mit Freunden gepflegt.